auf der Suche nach mir selbst

Archiv für Februar, 2011

Geschrei – Innen oder Außen?

Mein Kopf dröhnt.
Von allen Richtungen schreit es auf mich ein, und alles widersprüchlich.
Und mittendrin ich, und versuche, meine eigene Richtung zu finden. Meinen eigenen Weg.
Und habe ehrlich gesagt Probleme mit der Orientierung, bei all dem Krach, all dem Licht und Schatten, was da so um mich herumschwirrt.

Mein Körper.
„Du wirst niemals dick sein.“
„Gönn dir auch mal was.“
„Du kannst ja Sahne essen, du hast ja echt keine Figurprobleme.“
„Ich bewundere dich für deine Essensdisziplin.“
„Als ich damals so gegessen habe wie du, war es ganz leicht, abzunehmen.“
„Du hast aber einen mickrigen Hintern gekriegt.“
„Als du noch immer reiten warst, hattest du eine perfekte Figur.“
„Du kannst dir diesen Erwachsenenbikini nicht bestellen, der wird dir viel zu groß sein.“
„Du leistest viel bessere Arbeit als diese dünnen schlappen Mädels.“
„Übertreib nicht so mit diesen Weglaufsportarten.“
„Du isst immer so wenig.“
„Wäre ich doch mal so dünn wie du.“
„Schluss mit dem Diätenwahn. Man soll sich so akzeptieren, wie man ist. Wir leben ja hier mit einer anorektischen Nation zusammen, leisten wir Widerstand. Hungern löst eh nur FA aus. Zuviel Sport ist krankhaft.“
Aber auch:
„Du hast einen dicken Arsch.“
„Du bist fett.“
„Du bist hässlich.“
„Fasten ist gesund und entschlackt.“
„Du kannst ruhig 4 Kilo abnehmen.“
„Ich fand mich in meiner Jugend immer viel zu fett. Aber ich wog nie mehr als 60 Kilo bei 170 Körpergröße.“
„Für das Oberteil muss ich 5 Kilo abnehmen, um das tragen zu können, für das 10.“
„Ich kann nicht Essen gehen, ich hab mich mittags überfressen.“
„Bist du schwanger? Nein? Aber du hast ein paar Pfund zugenommen.“
„Mein Mann und ich müssen beide abnehmen.“
„Zum Glück bist du nicht soo dick, dass du nicht durch diese Lücke passt.“
„Da kann man noch so dünn sein, da passt keiner durch.“
„Sport ist gut fürs Wohlbefinden.“
„Rohkost ist gut fürs Wohlbefinden.“
„Pass auf mit deinen Schokoladenmengen, sonst hast du bald so einen Hintern wie ich.“
„Wir haben ja heut Abend ein Festessen, da muss man mittags nichts essen.“
„Du hast dicke Beine.“
„Du bist nicht athletisch genug für diesen Job.“
„Du bist ja gar nicht so dünn, wie ich immer dachte.“
Süßigkeiten wurden als „Schrott“ definiert.
Mama ist auf Dauerdiät und hat trotzdem immer knapp zehn Kilo zuviel.
Mama isst keine ungesunden Sachen, klaut aber ständig aus dem Schokomüsli die Schokolade.
Papa isst sowieso meistens nichts und ersetzt Essen durch Bier, wenn er mal isst, dann große Portionen und will Bestätigung, will gelobt werden, dass er so brav isst.
Kinder wurden immer gelobt, wenn sie viel aßen.
Die Teller mussten immer leergegessen werden.
Bei der Arbeit durfte nie gegessen werden, immer nur, wenn alles fertig war.
Die Mama ekelt sich vor dem Essen, das der Papa macht, der Papa isst nie das Essen, was die Mama macht, es schmeckt ihm nicht.
Unsere Familie ist schlank und sportlich, aber Diäten sind verpönt, wir haben einfach gute Gene und eine gute Lebensweise (mal abgesehen von der Mama, bei Aktivitäten macht sie nie mit, sie hat nicht genug Energie, und sowieso andere Gene).
In unserer Familie sind alle gut in der Schule und sowieso perfekt bei allem, was sie so machen, aber sie dürfen sich niemals beim Lernen erwischen lassen, so was haben wir nicht nötig.
Beim Wandern, Kanu fahren, Berg steigen, Fahrrad fahren etc sind wir immer die Schnellsten und machen niemals schlapp. Wir haben vor nichts Angst.
Unsere Familie ist überlegen.
Aber sie darf dafür nichts tun, wir sind das von Natur aus.
Trotzdem ist Faulheit eine Todsünde. Ebenso Spaß haben bei der Arbeit. Gilt nicht, Arbeit muss zügig und mit gewissem Ernst verrichtet werden.
Freizeit ist untergeordnet, interessiert keinen.
Papa ist stolz auf seine tollen Kinder, schleppt sie auf jeden Betriebsausflug mit zum Angeben. Die Mama kommt nie mit. Sie ist nicht repräsentativ, nicht sportlich, und unfreundlich zu den Leuten. Hasst Smalltalk.
Papa wünscht sich Zärtlichkeit, Mama hasst Nähe. Papa hat eine Zweitehe mit seiner Bierflasche.
In der Familie herrschen extreme Vorurteile gegen Jugendliche, ich wollte immer von der Kindheit übergangslos direkt erwachsen werden, weil Jugendliche ja so doof sind.
Ich habe mich aus allen Jugendaktivitäten herausgehalten, um ja nicht so eine schreckliche Person zu sein.
Ich war entsetzlich einsam.
Ich trug Mamas alte Sachen, die in ihrer Jugend hochmodern waren, wurde deshalb gemobbt und ausgeschlossen und war stolz darauf, anders zu sein, und gleichzeitig so wütend darüber, dass ich keine richtigen Freunde hatte.
„Warum bist du so nett und deine Eltern so böse.“
Die Mama lästerte immer über andere Leute, wie ordentlich und sauber die sind und wie hohlköpfig sie sich auf Festen unterhalten. Jahre später habe ich herausgefunden, dass sie extrem neidisch war. Und ich war stolz darauf, dass ich es nicht nötig hatte, so übertrieben pingelig wie diese dummen anderen Leute zu sein.
Andere sind doof, aber eigentlich wünscht man sich nichts sehnlicher, als dazuzugehören.
„Sei froh, wenn du endlich ausziehen kannst.“
„Red vor deinem Onkel nicht über deinen Ausziehwunsch, der glaubt sonst, wir hätten Probleme miteinander.“
„Du kannst zuhause wohnen bleiben, solange du in der Nähe studierst.“
„Ich erfülle dir alle Wünsche, solange du da bleibst.“
Bei uns waren sowieso alle verrückt, aber immer besser als andere.
„Du kannst ruhig schlechte Noten nach Hause bringen, ich würde dich niemals schimpfen der schlagen wegen so etwas.“
„Du warst bestimmt wieder die Beste in der Arbeit, oder?“
Nach außen hin stritten wir uns nie, wir wurden schon von anderen angesprochen, ob wir uns immer so gut vertragen.
In der Familie Dauerkrieg, Hass, Geschrei, fiese kleine Zwischenhiebe, oder einfach das Große Schweigen.
Eine Zeitlang hatte ich noch Zugang zu meinen Emotionen, habe geschrien, geschlagen, und vor allem geheult, stundenlang, doch irgendwann habe ich gelernt, alles zu unterdrücken. Gefühle sind nicht erwünscht.
Lange Zeit habe ich den erwünschten Sohn gespielt, mir war es wichtig, kräftig zu sein und gute Arbeit zu leisten, und alles andere zählte nicht.
Irgendwann kam der echte Sohn, und ich wurde kommentarlos ersetzt.
Ich fühlte mich jahrelang wie gefangen, traute mich nicht, nach dem Essen etwas in meinem Zimmer anzufangen oder sonst etwas zu spielen, ich musste bereit sein, zu arbeiten, sobald ich gerufen wurde.
Ich unternahm nie etwas mit Freunden, denn es gab zuhause immer etwas zu tun, das sehr viel wichtiger war. Es ging ja beispielsweise um den Holzvorrat für den Winter, ohne würden wir ja frieren.
Es ging immer darum, etwas zu schaffen.
„Du schaffst es, länger zu arbeiten, ohne eine Essenspause zu machen, als deine Verwandten.“
„Du schaffst mehr Kuchenstücke als dein Cousin.“
„Du bist doof und dumm und hässlich. Aber hilfst du mir bei den Hausaufgaben? Mathe kannst du ja, wenn auch sonst nichts. Ach ja, Deutsch und Englisch und Philosophie und Geschichte und Religion und Chemie und Physik auch.“
Ich hasste meine Figur, ich hatte keine Taille, war einfach gerade. Zunehmen half nicht, ich probierte es. Also nahm ich es hin und perfektionierte den Bauch in anderer Hinsicht, machte alle Muskelübungen, die ich kannte.
Der Bauch war ok, aber meine Beine fand ich zu dick. Ich nahm es hin, und dachte ernsthaft darüber nach, ob ich von Natur aus so fett sei, und ich mich jetzt anpassen müsste und weite Hosen tragen (das war zu der Zeit, wo ich noch Größe 34 hatte, vielleicht maximal 36).
Ich wollte also abnehmen, aber verschob es auf später, mich kannten ja eh alle so, wie ich war. In Angriff nahm ich das also erst, als ich aus der Schule kam, um im Studium von Anfang an ganz perfekt zu sein.
Aber gleichzeitig konnte ich mein Essen selbstständiger organisieren, stand nicht mehr so unter dem Gesundheitsdruck meiner Mutter.
Wieder Widerspruch, fresse ich jetzt so viel Pudding, wie ich will, oder nehme ich endlich ab?
„Eiweiß ist ungesund, verursacht nur Allergien und Erkältungen und Schlacken im Körper.“
„Eiweiß ist unbedingt nötig für die Muskeln, und man nimmt damit auch leichter ab.“
Quark ist gut, Quark macht krank.
„Milchprodukte sind ungesund, iss so wenig wie möglich.“
„Nein, du sollst dich nicht vegan ernähren, manchmal sind Milchprodukte ganz gesund.“
„Urkost ist das Beste, was es gibt.“
„Ernähr dich doch nicht immer so radikal, ein bisschen Mäßigung reicht doch.“
„Ich finde es ja gut, dass du deine Ernährung umgestellt hast, aber könntest du bitte Nudeln mit Sahnesoße doch wieder in deinen Essplan aufnehmen? Wir haben grad so viele Reste.“
Süßigkeiten wurden immer heimlich gegessen. „Ist die Mama weg? Dann schnell schnell.“
Oder als Bestechung. „Hier, dafür, dass du mir jetzt hilfst.“
Ich kann heute noch keine Süßigkeiten vor anderen essen. Ich gehe teilweise so weit, dass ich mich dafür auf dem Klo einschließe.
Ein leicht religiöser Wahn. Mit östlichen Tendenzen.
„Eigentlich ist die Segnung der katholischen Priester ja fast dasselbe wie Reiki. [Energetisches Handauflegen östlichen Ursprungs.]“
Mit leicht fanatischen Tendenzen.
„Wenn du nicht mit auf die Prozession kommst, erschieße ich dein geliebtes Pferd.“
Und es kam noch schlimmer.
Ich erinnere mich an einen Sonntag, als ich nicht mit in die Kirche wollte. Plötzlich war ich zwischen den Beinen meines Vaters eingeklemmt, die Hände an meinem Hals. „Versprich mir, dass du mit hoch in die Kirche kommst.“ Hände ein bisschen zusammengedrückt. Ich versuchte, Widerstand zu leisten. „Nicht, wenn du mir so wehtust.“ „Versprich es!“ Druck wurde fester. „Ich geh hoch.“ Ich konnte nur noch flüstern. Er ließ mich gehen und ich floh in mein Zimmer.
Hatte einen völligen Nervenzusammenbruch und konnte trotzdem noch denken.
Ich schrieb ihm einen Brief, ich hatte ihn betrogen, mit „hoch“ meinte ich nicht, hoch in die Kirche, sondern hoch in mein Zimmer. Ich würde trotzdem mit kommen, wenn er nie wieder mein Pferd bedrohen würde.
Er ging drauf ein.
Und trotzdem, die Panik, diese Todesangst, werde ich nie vergessen.
Kirche ist für mich mit Zwang verbunden. Ganz allein, wenn es niemand von mir erwartete, bin ich da nie reingegangen. Bloß eben bei Familienfesten.
Von mir wurde immer erwartet, dass ich die Arbeit sehe, die gemacht werden muss. Wenn also eine Anweisung kam, bedeutete das, ich hatte etwas übersehen, ich war dumm und unachtsam. Dass es auch einfach bedeuten kann, ich soll es eben machen, und bin dennoch nicht dämlich, habe ich erst kürzlich gelernt, und ein ungutes Beigefühl wird immer bleiben.
Weil ich immer für intelligent gehalten wurde, hatte ich immer eine totale Panik, einmal nicht intelligent zu sein, und sagte oft lieber gar nichts, als in die Gefahr zu geraten, dass es falsch sein könnte.
Ebenso hielt ich meine Meinung nie für falsch, aber ich wusste, dass sie unkonventionell war und sagte lieber nichts, als falsch verstanden zu werden.
Das Gefühl habe ich immer noch, hatte es heute erst, als wir beim Sprachenlernen über menschliche Eigenschaften sprachen, und individualistisch in einer Liste mit negativen Eigenschaften auftrat, während ich es für gut halte, vielleicht habe ich zuviel intellektuelle Literatur gelesen.
Ok, mit dieser Eigenschaft habe ich gelernt, umzugehen, ich verpacke alles, wo ich anderer Meinung bin, als Witz und tue so, als würde ich es selber nicht ernstnehmen, und nenne im Witz dennoch alle Argumente, um die Menschen zum Nachdenken zu bringen.
Es gibt eine Aufgabe in der Sprachschule, mit der ich absolut nicht zurecht komme, obwohl mir das Meiste leicht fällt. Wir sollen unseren Charakter beschreiben, mit ein paar kurzen, neu gelernten Wörtern. Dabei habe ich es mit Tausenden von Wörtern in mehr als einem Jahr nicht geschafft, meinen Charakter in diesem Blog zu beschreiben. Und dann soll das in fünf Zeilen gehen? Ist mir unverständlich, kann ich nicht. Mach ich vielleicht auch nicht. Mal sehen.
Beim Sprachenlernen werden so viele aufdringliche Fragen gestellt.
Wovor hast du Angst? Ich habe Angst davor, mich zu blamieren, dumm zu wirken, alles falsch zu machen. Vor allem beim Sprechen, beim Schreiben kann ich meine Unsicherheit gut bekämpfen.
Und sonst? Sterben, Blut, dunkle Wälder, allein sein? Nö, ist doch alles toll. Spinnen? Ne, sind doch nur Krabbelviecher, na und?
Und doch, allein sein schon in gewissem Sinn, ich habe Angst, etwas von mir zu zeigen, Angst, dass nie jemand mich so mag, wie ich in Wirklichkeit bin. Dass alle nur meine Masken mögen. Angst, dass ich immer Außenseiter bleiben werde. Aber das kann ich mir nicht eingestehen, niemals, als bin ich lieber absichtlich allein.
Beim Sprachkurs werden Wörter definiert. Jemand, dem es gefällt, beim Sprechen ständig sein Gegenüber zu berühren? Zärtlich, liebevoll. Ich hätte jetzt gedacht, aufdringlich.
Selbstliebe existiert in dieser Kultur auch nicht.
Das Wort „gefallen“. Laut Lehrerin existieren nur die Formen „es gefällt, sie gefallen“, also dritte Person. Nachfrage, kann man nicht sagen, „Ich gefalle mir“? Nein, würde man in dieser Sprache nie so ausdrücken, wäre ja narzisstisch.

Ich möchte bei all diesen Einflüssen, die auf mich eindringen, gerne mal dicht machen.
Hab ich einmal. Mich einen Tag in meinem Zimmer eingesperrt, Rollos runter, essen und trinken gespart, war ja nichts da.
Dann habe ich versucht, all die Widersprüche wegzuhungern, aber man darf ja nicht hungern, ist ja böse und essgestört.
Dann hab ich geguckt, ob normale Mengen essen hilft. Normales Essen sage ich absichtlich nicht, weil es zu widersprüchlich ist, jeder versteht was anderes darunter. Besonders ich.
Und gerade versuche ich, mich einfach mit Überessen zu betäuben.
Hilft alles nichts.
Ich habe versucht, in so einem moderierten Selbsthilfeforum meine Gedanken zu beschreiben. Ich wurde angegriffen, dass ich eh nichts ändern will. Bin die Böse, die immer noch glaubt, dass Hungern nicht so schlimm ist.
Auf Hungern verzichten hilft aber auch nicht.
Ich bin fresssüchtig, ich bin hungersüchtig. Mit welcher Logik soll die eine Sucht verschwinden, wenn man auf die andere verzichtet? Funktioniert nicht, in beide Richtungen. Wenn ich auf eins verzichte, wird das andere stärker.
Überall liest man, wenn man brav und regelmäßig isst, gehen die FA weg. Tun sie nicht, sie werden größer, so gutgläubig, wie ich bin, habe ich es ausprobiert.
Ich will weg von allen Einflüssen, einfach mal dicht machen, nicht mit anderen sprechen, kein Internet haben, keine Supermärkte sehen, eine Chance haben, mich in all dem Chaos wiederzufinden. So lange nur minimal essen, bis ich wieder weiß, was ich wirklich essen will, statt einfach das zu essen, was ich gerade im Laden sehe.
Ich gehe am Markt vorbei, es riecht lecker nach Obst, Gemüse, Erde, Naturverbundenheit. Friedlich.
Dann gehe ich in den Supermarkt, kaufe alles, was mir in die Augen kommt, meine Ausgaben werden ständig größer, und esse. Und es schmeckt nicht. Es ist ein Zwang, trotzdem alles aufzuessen.
Bis letzte Woche habe ich alles erbrochen. Jetzt bin ich fünf Tage kotzfrei. Bringt auch nichts.
Kotzen brachte auch nichts, freie Nachmittage kotzend im Park verbracht, freie Samstage kotzend im Wald. So sinnlos.
Das Essen, was ich jetzt betreibe, ist auch so sinnlos.
Alles ist so sinnlos.
Aber Hungern wäre ja böse.
Trotzdem, lieber das als das, was ich jetzt anstelle. Erst wieder gar nichts, bis alles, was mir jetzt Bauchschmerzen verursacht, mal fertig verdaut ist, und dann strikt Naturkost vom Markt, nix sinnloser Bullshit mehr.
Ich spüre mich nicht mehr, je mehr ich reinstopfe, umso größer wird das Loch.
Ich möchte allein in die Wüste, und endlich Klarheit finden.
Hier existiert keine Klarheit, nur immer größeres Chaos. Wusel, wusel in meinem Kopf.
Aber ist es sinnvoll, einfach von allem wegzulaufen, um Klarheit zu finden? Ist das nicht nur feiges Weglaufen vor dem Leben, und vor allen Dingen drücken vor der Verantwortung, die ich mit meinem Aupairjob übernommen habe?
Ich möchte 40 Tage in die Wüste zum Fasten und dann als weiser Mensch, der sich selber gefunden hat, wiederkommen!

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